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Mrz 18

Zahlen unter der Lupe - (c) Eisenhans (fotolia)Rund 2,6 Millionen Gäste konnte das Tourismusgewerbe in Sachsen-Anhalt im Jahr 2007 begrüßen, das waren 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten sowie auf den Campingplätzen des Landes erhöhte sich: Nach den 6,4 Millionen im WM-Jahr 2006 konnten 2007 über 6,5 Millionen Übernachtungen registriert werden. Eine Steigerung von 1,7 Prozent. Allerdings wurde der Zuwachs ausschließlich von der Inlandsnachfrage getragen. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland ging deutlich zurück.

Weitere Daten:

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 2,5 Tage. Dieser Wert ist seit Ende der 90er Jahre stabil.

Die absolut meisten Übernachtungen entfielen im Jahresverlauf auf die Hauptferienmonate Juli und August. Sie haben zusammen einen Anteil von 22 Prozent an den Übernachtungen des gesamten Jahres. Beide haben mit 8,2 Prozent bzw. 7,4 Prozent Zuwachs gemeinsam mit dem Monat März (+ 7,5 Prozent) die höchsten monatlichen Steigerungsraten.

Die Zahl inländischer Gäste stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent. Sie buchten 1,9 Prozent mehr Übernachtungen.

Die Nachfrage von Gästen mit Wohnsitz im Ausland war 2007 deutlich geringer als 2006. Im Jahr 2007 wurden 190 000 Gästeankünfte und 416 500 Übernachtungen gezählt. Das entsprach einem Minus von 3,7 Prozent bzw. 1,8 Prozent.

Die ausländischen Gäste kamen vorwiegend aus den Niederlanden, Dänemark, Polen, Schweden, der Schweiz, Österreich und dem Vereinigten Königreich. Auf diese sieben Herkunftsländer entfiel mehr als die Hälfte aller Übernachtungen von Ausländern. Die meisten Übernachtungen von Gästen mit Wohnsitz außerhalb Europas buchten Besucher aus den USA.

Im Entwicklungsvergleich der einzelnen Betriebsarten konnten die Hotels mit insgesamt 3 Millionen Übernachtungen einen Zuwachs von 1,2 Prozent verbuchen. In den Pensionen wurden 2,4 Prozent mehr Gäste und 0,7 Prozent mehr Übernachtungen registriert.

Nach einem Rückgang der Zahl der Gäste und Übernachtungen in den Ferienwohnungen und Ferienhäusern im Jahr 2006 stiegen hier die Zahlen im Jahr 2007 mit +18,3 Prozent und +15,5 Prozent überdurchschnittlich an.

Die Gästezahlen im Kurtourismus der Vorsorge- und Rehabilitationskliniken übertrafen das Vorjahresergebnis um 9,7 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 7,8 Prozent.

Harz-Region nach wie vor am attraktivsten

In der Region Harz und Harzvorland wurden 40 Prozent aller Übernachtungen und 1,0 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr gemeldet, allerdings 0,9 Prozent weniger Gäste. Mit 2,9 Tagen war hier weiterhin die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Besucher am höchsten.

Die Beherbergungsbetriebe im Gebiet Anhalt-Wittenberg verzeichneten 1,6 Prozent mehr Übernachtungen, Magdeburg, Elbe-Börde-Heide 1,3 Prozent, und das Gebiet Halle, Saale-Unstrut 2,9 Prozent. Wenngleich die Altmark zahlenmäßig die geringsten Übernachtungen ausweist meldete sie mit einem Übernachtungsplus von 4,0 Prozent den höchsten Zuwachs der Regionen.

Quellen:

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt

Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt GmbH

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