Die Unternehmen der Busreisebranche profitieren offenbar nicht von der positiven Gesamtentwicklung im Tourismus. Im Gegenteil. Nach einer Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) musste jedes zweite Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang verkraften. Und auch die Prognosen für 2008 sehen nicht besser aus.
Insgesamt habe die Bustouristik einen Umsatzrückgang von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Eine Gewinnsteigerung hätten nur knapp 17 Prozent der Unternehmen vermelden können. Im Jahr zuvor seien noch bei mehr als 25 Prozent der befragten Unternehmen der Fall gewesen.
Auch die Prognosen für das laufende Jahr fallen eher düster aus: Nur noch sieben Prozent der Unternehmen blickten optimistisch in die Zukunft. Fast die Hälfte aller befragten Unternehmen glaube an eine noch schlechtere Geschäftsentwicklung.
Die Gründe für die negative Entwicklung lägen neben der Explosion der Treibstoffpreise vor allem im Wegfall der 12-Tage-Regelung in der Bustouristik. Als Folge würden Unternehmen entweder auf mehr als 6-tägige Reisen verzichten oder sie müssten zusätzliches Fahrpersonal bereitstellen. Beide Varianten seien nachteilig und nicht tourismusfreundlich.
Die vollständige Konjunkturumfrage 2007 im PDF-Format können Sie hier herunterladen.
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