Helgoland soll schöner größer werden (Update) Was Hoteliers in Schwierigkeiten bringen kann
Apr 19

Success-Story ThunderSK8 (Screenshot Cisco-Website)Erfolgsgeschichten aus der Praxis sind ein bewährtes Mittel, um potentielle Kunden vom Nutzen eines Produktes zu überzeugen: Sieh her, der Herr X von der Firma Y aus Z hat’s auch gekauft und tolle Erfolge damit erzielt! Da kann kein noch so guter Werbetext argumentativ mithalten. Natürlich darf man so eine Geschichte werblich rund machen, ich nenn’s mal „lektorieren“. Aber in den Eckpunkten muss sie schon stimmen, sprich: überprüfbar sein. Das heißt, Herr X und Firma Y sollten real existieren und tatsächlich mit dem Produkt gute Erfahrungen gemacht haben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wenn jedoch herauskommt, dass nichts an dieser Geschichte stimmt, auch die handelnden Personen frei erfunden sind, dann geht der Schuss nach hinten los. Der Interessent fühlt sich veräppelt und fragt sich: Haben die keinen echten Kunden gefunden, der bereit war, mit seinem Namen für das Produkt zu sprechen? Und falls Sie sich jetzt fragen, wer denn überhaupt so blöd naiv sein kann, im Google-Zeitalter noch Best-Practice-/Success-Stories zu erfinden: Cisco zum Beispiel . Die Geschichte dazu gibt’s beim Werbeblogger.

PS Natürlich kann man zur Veranschaulichung eines Sachverhaltes auch eine konstruierte Geschichte erzählen, gar keine Frage. Der Rezipient sollte allerdings immer wissen, woran er ist. Auch im Interesse derer, die wahre Erfolgsgeschichten zu erzählen haben.

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