Wer Sinn für Natur, Romantik und Einsamkeit hat, der kann im alten Lotsenturm von Karnin auf Usedom rundum glücklich werden. Ein Turmzimmer für Zwei mit Minibar, Whirlpool und fantastischem Blick auf das Haff. Die Exklusivität hat allerdings ihren Preis: 220 Euro kostet eine Übernachtung mit Frühstück, am Wochenende 250. Und gut zu Fuß sollte man auch sein, denn einen Fahrstuhl gibt es natürlich nicht. Es scheinen jedoch genug Gäste über ausreichend Geld und Kondition zu verfügen, denn das außergewöhnliche Domizil ist 2008 fast vollständig ausgebucht. Erst zum Jahresende finden sich vereinzelt freie Termine. Einen Klick ist es allemal wert.
Die Mehrheit der deutschen Hoteliers und Gastronomen betrachtet das Internet als wichtigstes Werbemedium, noch deutlich vor Anzeigen in Publikumszeitungen und -zeitschriften. Auch Direktmarketing spielt eine große Rolle. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Marktplatz/Hotel im Auftrag der AHGZ. Mehr als ein Viertel der befragten Betriebe wollen zudem ihr Werbebudget erhöhen. Weitere Zahlen und Informationen gibt’s auf der AHGZ-Website.
Eine aktuelle Analyse von hotel.de, dem kostenlosen Online-Hotelreservierungsservice, bei der die Übernachtungspreise von Hotels im 3-Sterne-Bereich in weltweiten Metropolen verglichen werden, zeigt: Moskau ist teuerste Hotelstadt der Welt. Ein Vergleich der deutschen Großstädte weist München als teuerstes Hotelpflaster aus. Im Gegensatz dazu übernachtet man in Berlin relativ günstig. Die skandinavischen Hauptstädte hingegen liegen erwartungsgemäß weltweit in der Spitzengruppe. … weiterlesen »
„Weißt du, begann Hermann, vielen Hoteliers hier geht es heute noch viel zu gut. Sie sind zu satt. Darum haben sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt und wollen sich nicht verändern. Nur der Hunger lässt auch die einfachste Nahrung zum Festmahl werden. Aber je stärker der Magen schon knurrt, umso schwerer ist die Jagd.“ Eine schöne Geschichte, die Hannes Treichl da erzählt. Von einem Hotelier aus dem Tuxertal, der sich selbst zum besten Werbeträger für sein Haus gemacht hat und mehr „Wir“ statt „Ich“ propagiert.
„Aus Liebe zum Gast“ lautet der neue Claim der Ringhotels. Die Botschaft steht im Zentrum der Qualitätsoffensive „Vision 2020“, die bei der Jahreshauptversammlung der Ringhotels beschlossen wurde. So soll sich ab sofort jedes Ringhotels-Mitglied alle zwei Jahre einem Qualitätscheck unterziehen. Entsprechende Kriterien wurden bereits von einem externen Beratungsunternehmen erarbeitet. Der Prüfkatalog soll auch vor Neuaufnahmen in die Kooperative angewendet werden. Hier gibt’s die vollständige Pressemitteilung dazu.
Nein, dass Hotelbesitzer permanent mit einem Bein im Gefängnis stehen würden, kann man wirklich nicht sagen. Da gibt es sicher riskantere Berufe. Trotzdem kann man auch als Hotel-Verantwortlicher in ernste Schwierigkeiten geraten, wenn man nicht immer auch die möglichen rechtlichen Aspekte seines Tuns im Auge behält. Für drei typische Problemfelder hat die AHGZ in den letzten Wochen mit verschiedenen Beiträgen sensibilisiert: Die Haftung des Hotels für illegale Internet-Aktivitäten der Gäste, die ständige Gefahr, Marken- und Schutzrechte zu verletzen sowie die möglicherweise weit reichenden Folgen bei Verletzung der Datenschutzbestimmungen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Februar 2008 nominal 5,3% und real 2,7% mehr um als im Februar 2007. Im Vergleich zum Januar 2008 stieg der Umsatz im Gastgewerbe im Februar 2008 kalender- und saisonbereinigt um 1,4% (nominal) bzw. 1,5% (real). Dabei konnten alle drei Bereiche, das Beherbungsgewerbe, das Gaststättengewerbe sowie die Kantinen und Caterer Zuwächse zu verzeichnen. Weitere Daten und Übersichten finden sich auf der Destatis-Website.
(AHGZ) Wie Hoteliers mit cleverem Vertrieb ihren Umsatz steigern – das verraten Verkaufsgrößen des Gastgewerbes beim Leaders Day 2008. Der Branchentreff für Führungskräfte findet am 2. und 3. Juni im Lindner Congress Hotel in Frankfurt am Main statt. Vertriebs- und Marketingexperten der Hotelbranche präsentieren an zwei Tagen offensive und ausgefallene Verkaufsmethoden und Vertriebsstrategien. … weiterlesen »
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die Zahl der Gästeübernachtungen im Februar 2008 in Deutschland um 10% über dem Wert vom Februar 2007. Von den insgesamt 22,2 Millionen Übernachtungen entfielen 18,5 Millionen auf inländische Gäste (+ 10%) und 3,7 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+ 11%). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten.
Da geht sie hin, die schöne, heile Urlaubswelt. Nicht genug, dass die Gäste ihrem Unmut auf Hotelbewertungsportalen freien Lauf lassen: Jetzt sorgen auch noch die Mitarbeiter selbst im Internet für unerwünschte Publicity. Die Welt (via Hotelgeschichten) berichtet über einen Hotelier aus dem Spreewald, der neun Angestellte und Auszubildende entlassen hat, weil sie in einer Internet-Community gegen das Hotel gehetzt und Sabotageakte erwogen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Wir schütteln den Kopf. Hier der vollständige Artikel.